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Sonntage
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Haben Sie diese Woche schon das 07134 – 3353 Ein 3-minütiger geistlicher Impuls soll Sie durch die Woche begleiten |
Gebete am Anfang eines neuen Jahres
Herr, wir stehen am Anfang dieses Jahres
mit unseren Hoffnungen und Erwartungen,
mit unserer Angst und Unsicherheit.
Wir sehnen uns nach einem neuen Anfang
und wissen doch,
dass wir die Last des alten Jahres
nicht einfach abschütteln konnten.
Wir bitten dich,
schenke uns Kraft, Mut und Ausdauer,
es auch in diesem Jahr mit dir zu wagen.
Wir danken dir, dass du es mit uns wagst.
Dass du uns Aufgaben gibst,
auch da, wo wir schon aufgegeben haben
und uns nichts mehr zutrauen.
Dass du uns Hoffnung gibst,
wo wir schon aufgegeben haben.
Dass du uns aus lauter Versagen
den Keim zu neuem Leben wachsen lässt.
Wir bitten dich, lehre uns, alles von dir zu erwarten.
Für uns selbst, für unsere Familien,
für die Menschen die wir lieb haben,
und für die, die uns das Leben schwer machen.
Für unsere eigene Kirche, für die anderen Konfessionen
und ihre gemeinsamen Gespräche.
Für unser Volk, für das Zusammenleben der Völker in der Welt.
Du Herr, wirst Frieden schaffen.
Lehre uns das verstehen in dieser schwierigen Zeit.
Wir danken dir, dass du uns dein Wort gibst.
Hilf uns daran fest zu halten, gerade dann,
wenn wir mit unseren eigenen Gedanken und Plänen am Ende sind.
Amen
Gedenktage
Apostel Matthias
24. (im Schaltjahr 25.) Februar
Der Apostel Matthias (der Name bedeutet "Gottesgeschenk") wurde erst nach der Auferstehung, aber vor der Ausgießung des Heiligen Geistes durch Los an die Stelle des Judas Iskarioth gestellt (Apg 1, 15-26).
Die Zwölfzahl musste wieder hergestellt werden, da sie Symbol für die Fülle des Gottesvolkes war; aber so, wie Israel in zwölf Stämme geteilt war, so bildeten doch diese zwölf wiederum die Einheit und Gemeinschaft, die im Gottesdienst ihr Zentrum. Die jeweiligen Apostel zeigen keine deutliche Zugehörigkeit zu jeweils einem Stamm Israels; vielmehr symbolisiert ihre Zahl allein die Fülle des Gottesvolkes, das aus Juden und Heiden zusammenkommt.
Dass die Wahl durch ein Los geschah und nicht durch Abstimmung, zeigt, dass die Apostel bemüht waren, Gottes Stimme an erster Stelle in dieser Entscheidung Raum zu geben, so dass letztlich Christus selbst den zwölften Jünger aufs neue berufen hat.
Die Überlieferung über Matthias ist unsicher. Er soll bis nach Äthiopien vorgedrungen sein, aber in Judäa den Märtyrertod erlitten haben: nach qualvoller Steinigung erhielt er den Todesschlag durch ein Beil. Daher sind seine Zeichen Steine und das Beil.
Kaiserin Helena hat nach der Legende bei ihrem Besuch des Heiligen Landes die Gebeine Matthias' gefunden und nach Trier überführt. Über der Grabstätte wurde später die Matthiaskirche errichtet.
Die orthodoxe Kirche feiert sein Gedenken am 9. August